Festspiele Heppenheim

Aktuelles

Ein Vorgeschmack auf die Saison 2017

 

Die Vorstellung des Programm 2017 im Viniversum Heppenheim

Patrick Abozen, Hauptdarsteller von "Ziemlich beste Freunde",

Peter Offergeld, Leiter Gastspielmanagement,

Susanne Schäfer von dem Sponsor GGEW,

Otto Guthier, Geschäftsführer der BWeG,

Sabine Richter, Intentantin der Festspiele Heppenheim,

Rainer Burelbach, Bürgermeister der Stadt Heppenheim,

Stephan Brömme, Technische Leiter der Festspiele Heppenheim (v.l.)

 

 

Vor einem Jahr war es noch ein Wagnis, doch das neue Konzept für die Heppenheimer Festspiele hat sich offenbar bewährt. „Der Vorverkauf gibt uns recht“, sagte Festspiel-Intendantin Sabine Richter am Freitag im Hinblick auf die Saison 2017, die am 20. Juli mit dem Stück „Ziemlich beste Freunde“ beginnt. Das überdachte Hoftheater bietet 570 Zuschauern Platz. Zum zweiten Mal nach 2016 kooperiert Sabine Richter mit der Hamburger Theaterbetriebsgesellschaft. Gastspiel-Manager Peter Offergeld bestätigte: „Wir freuen uns auf eine tolle Saison.“

Die 42. Saison war die letzte, in der im Kurmainzer Amtshof Eigenproduktionen gezeigt wurden. Der radikale Wechsel des Konzepts war zunächst auf Skepsis gestoßen. Mit dem, was Peter Offergeld und Sabine Richter für den Sommer an Programmpunkten zusammengestellt haben, dürften sie sich absetzen von den Angeboten der Konkurrenz in Worms, Bad Vilbel oder Bad Hersfeld. Gemeinsamkeiten gibt es allerdings mit Jagsthausen, denn dort sorgte 2016 das Hamburger Ensemble mit der Bühnenversion von „Ziemlich beste Freunde“ für Furore. Der Schauspieler Patrick Abozen, der neben Hardy Krüger jr. die Hauptrolle spielt, erzählte am Freitag in Heppenheim, warum er und seine Mitspieler dieses von Jean-Claude Berutti inszenierte Stück so leidenschaftlich in Szene setzen. Abozen spricht von einer „dankbaren Rolle“, die er als Driss spielt. Er stellt „Ziemlich beste Freunde“ als Schauspieler sogar über die Rollen, die er im Fernsehen in Tatort-Produktionen gespielt hat.

Abozen sagte, was ihn am Zusammenspiel des schwerstbehinderten Millionärs Philippe und des kleinkriminellen Pflegehelfers Driss so fasziniert: „Es treffen zwei Welten aufeinander, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Driss hat kein Mitleid mit Philippe. So entwickelt sich eine Beziehung, die beide zurück ins Leben holt.“ Gunnar Dreßler hat die Bühnenversion der Filmkomödie von 2011 geschaffen.

Auf ganz andere Weise fällt das Stück „Pasta e basta“ aus dem Rahmen. Wenn dieses Stück am 17. August Premiere hat, dann steht neben den Schauspielern ein echter Koch auf der Bühne, der während der Vorstellung ein einfaches Menü zubereitet und dies anschließend an Zuschauer an einem der Tische serviert. Für die insgesamt 19 Vorstellungen werden noch Köche aus Heppenheim und aus dem Raum Bergstraße gesucht, die auf diese Weise für ihr Lokal werben können. Für diese Rolle gibt es keinerlei Vorgaben. Die Profis können die ganze Zeit stumm vor sich hinkochen, während es im Bühnen-Lokal drunter und drüber geht. Sie können sich in die Dialoge einmischen oder es sein lassen. Mit dieser Form der Reality-Kochshow war das Ensemble laut Offergeld sowohl in Hamburg als auch im benachbarten Ausland erfolgreich.

Wie in den vergangenen Jahren wird das Festspielprogramm durch Gastspiele abgerundet. Das von Will Salden geleitete „Glenn Miller Orchestra“ ist am 31. Juli zu Gast, der Humorist Jörg Knör kommt am 13. August, das A-cappella-Ensemble „Comedian Harmonists Today“ am 25. August. Zum Festival-Finale am 3. September gestaltet das Ensemble „Familie Malente“ einen bunten Abend im Stil der sechziger Jahre: „Mit siebzehn hat man noch Träume“.

Von Bernd Sterzelmaier, Starkenburger Echo

Festspiele mit der Feuerzangenbowle

Sabine Richter, Intendantin der Heppenheim Festspiele, schaut zuversichtlich in die Zukunft. Das Programm für die Saison 2016 steht. In diesen Tagen werden die Programm-Flyer verschickt. "Damit ist die öffentlich vieldiskutierte Frage, ob es denn mit dem Theater im Kurmainzer Amtshof weitergeht, beantwortet. Dass 2015 ein schwieriges Theaterjahr war, steht außer Frage. Aber was ist in diesen Zeiten nicht schwierig?, so Richter.

Angebote für Senioren und Kinder

Die Zuschauer können sich schon jetzt auf eine beliebte Komödie und ein ebenso erfolgreiches Musical freuen.

Außerdem werden zwei nicht nur vom Fernsehen her Bekannte auf der Bühne der Heppenheimer Festspiele stehen. Eine weltweit einmalige Show an zwei Flügeln und eine Aufführung für Kinder runden das überaus interessante Programm ab. Hinzu kommen natürlich auch die gerne besuchten Seniorenvorstellungen.

Die Komödie "Die Feuerzangenbowle" von Heinrich Spoerl in einer Bühnenfassung von Wilfried Schroeder erinnert an die Herrenrunde um den jungen und erfolgreichen Schriftsteller Dr. Pfeiffer, der - weil er Privatunterricht hatte - nie "auf der Penne" war, und die versäumten Erlebnisse der Schulzeit nachholen wird. Zusammen mit seinen pubertierenden Schulkameraden treibt er Unfug in allen Arten, um den Lehrkörper zu ärgern. Doch bald verliebt er sich in die Tochter des strengen Direktors.

Regie führt der schon wiederholt bei den Heppenheimer Festspielen engagierte Axel Schneider. Premiere ist am 20. Juli um 19.30 Uhr.

Konstantin-Wecker-Musical

Auf großes Interesse wird auch das Konstantin-Wecker-Musical von Christian Berg nach dem Roman von Charles Dickens "Tu doch, was Dein Herz Dir sagt" von Oliver Twist finden. Oliver flieht aus Angst und vor Hunger aus dem Waisenhaus seiner Geburtsstadt. Ziel ist London. Statt sein Glück zu finden, gerät er in die Hände einer Bande, die Jungen wie ihn zu Dieben ausbilden. Er wird bei einem Raubzug gefasst. Vor Gericht vergibt ihm sein Opfer und nimmt ihn bei sich auf. Alles scheint sich zum Positiven zu wenden. Doch so schnell gibt die Diebesbande nicht auf. Regie führt hier Christian Berg. Premiere wird am 19. August um 19.30 Uhr sein.

Gitte Haenning und Bernd Stelter

Bernd Stelter ist ein Karnevalist, Fernseh-Comedian, Fernseh-Moderator und Schriftsteller. "Wer heiratet, teilt sich die Sorgen, die er vorher nicht hatte", heißt sein Programm. Selbst kurz vor der Silberhochzeit stehend, macht er sich auf seine Weise Gedanken über die Ehe. Darauf kann man schon jetzt gespannt sein. Zu sehen und zu hören ist Stelter am 7. August im Kurmainzer Amtshof.

An gleicher Stelle wird am 20. August Gitte Haenning mit ihrer Band ihren neuen Konzertabend "All by Myself" präsentieren. Sie begibt sich an diesem Abend auf eine musikalische Reise quer durch die verschiedenen Genres ihrer langjährigen Karriere. Perfekt begleitet wird sie dabei von ihrer großartigen Band. In ihrem Programm werden viele Neubearbeitungen bekannter Songs der Künstlerin zu hören sein. "Sie will alles - sie kann alles", schreiben die Kieler Nachrichten.

Sehens- und hörenswert bei den Heppenheimer Festspielen werden zwei besondere Show-Pianisten sein. "David und Götz" verlangen sich selbst und zwei Flügeln alles ab und werden ihr Publikum auch in Heppenheim mehr als begeistern. Jedes der dargebotenen Stücke wurde von den Pianisten eigenhändig arrangiert und ist damit ein Unikat.

Von Mozart bis Metallica

Das Repertoire reicht von Mozart bis Metallica, Klassik und bekannter Hits, Filmmusik, Boogie bis hin zu Pop- und Rocksongs. Zu hören und zu sehen waren sie schon in Tokio, Moskau, Dubai, London und weiteren Metropolen und gaben hervorragende Konzerte in vielen deutschen Großstädten. Zu Gast sind die Showpianisten am 27. August ab 19.30 Uhr.

Ab dem 7. August 2016 werden diesmal auch Kinder den Weg ins Theater im Hof finden. "Pettersson, Findus und der Hahn" nach dem bekannten Buch von Sven Nordqvist wird in Heppenheim zu sehen sein. Die Geschichten um Pettersson und Findus sind aus keinem Kinderzimmer mehr wegzudenken. Der liebenswerte alte Pettersson und sein frecher Kater Findus werden im Marstall, direkt neben dem Theater im Kurmainzer Amtshof, lebendig werden - ein Spaß und Vergnügen nicht nur für Kinder ab drei Jahren, sondern für die ganze Familie.

Rasante Komödie fegt durch den Amtshof

 

Es geht wieder los: Gestern haben die Proben für die Heppenheimer Festspiele begonnen. Regisseur Martin Böhnlein, der 2013 für die Bühne im Amtshof den "Sommernachtstraum" inszenierte, begrüßte das sechsköpfige Ensemble zu einer ersten Leseprobe. Premiere ist am 23. Juli - gleichzeitig der Auftakt der Saison 2015. Die Festspiele dauern in diesem Jahr bis 5. September.

"Eine turbulente Gaunerkomödie mit Tempo und viel Slapstick", umschreibt Böhnlein das Stück "Auf und davon", mit dem der australische Theaterautor Peter Yeldham 1969 einen Überraschungserfolg gelandet hatte. In den 70er Jahren gehörte die Komödie zu den meistgespielten auf deutschen Bühnen. "Ein gefundenes Fressen für jeden Schauspieler und Komödianten", so der Regisseur, der das Stück vor fünf Jahren an der Komödie München inszeniert hatte. Der Schauspieler und Regisseur äußerte sich begeistert, zum zweiten Mal in Heppenheim arbeiten zu können. "Mit einem tollen Ensemble auf der Bühne", so der Spielleiter, der ab sofort täglich zum Proben bittet.

Zwei neue Köpfe

Die Crew umfasst Festspiel-Dauergäste und zwei neue Köpfe. Mit der Allzweckwaffe Christopher Krieg besetzt Böhnlein die Rolle des Charlie: ein smarter New Yorker Banker, an dem sich zwei gerissene Ladys die Zähne ausbeißen. Elisabeth und Josephine sind nämlich darauf spezialisiert, gut situierten und leichtgläubigen Herren das Geld aus der Tasche zu ziehen. Es kommt zu einer anfangs rein geschäftlichen Partnerschaft, in die sich aber bald zwischenmenschliche Gefühle einmischen. Wer macht sich schließlich mit wem "auf und davon"?

Ulla Wagener ist Josephine. Die gebürtige Frankfurterin war schon im "Sommernachtstraum" und in dem Stück "Der süßeste Wahnsinn" zu sehen. Ihre Komplizin Elisabeth spielt Cécile Bagieu, eine in Frankreich aufgewachsene Münchnerin, die erstmals in Heppenheim zu Gast ist. Sie hatte zuletzt im Münchner Teamtheater gespielt und freut sich auf die Saison im Kurmainzer Amtshof. Ebenfalls neu bei den Festspielen ist Carolin Sophie Göbel, die ein Zimmermädchen spielt. Die erst 26-jährige Wahl-Frankfurterin war im vergangenen Jahr an der dortigen Katakombe engagiert.

Begehrter Kerl zwischen Frauen

In drei Rollen ist Martin Dudek zusehen. Thomas Stegherr schlüpft in die Rolle einer Bedienung. "Vom Kellner zum Gott", kommentiert Intendantin Sabine Richter seine Doppelrolle in Heppenheim. Unter der Regie von Pia Hänggi wird Stegherr ebenfalls in Kleists "Amphitryon" zu sehen sein. Die zweite Inszenierung der Spielzeit hat am 6. August Premiere. Die Proben starten im Juli.

Christopher Krieg dürfte sich in der Rolle als begehrter Kerl zwischen zwei Frauen nicht unwohl fühlen. Der Frankfurter wird gern als liebevoller Draufgänger besetzt. Aber auch als Bösewicht macht er eine gute Figur. Im Frühjahr war er am Fritz Rémond-Theater in seiner Heimatstadt zu sehen. Den Heppenheimer Festspielen ist er seit Jahren treu. Demnächst auch als Feldherr Amphitryon.

Der Vorverkauf läuft

"Auf und davon" spielt ausschließlich in amerikanischen Hotelzimmern. Und weil die sich irgendwie alle ähneln, braucht das Festspiel-Team nur ein Bühnenbild. Drei Türen und ein Balkon bieten genügend Raum für schnelle Auftritte und Abgänge. Das Stück bietet eine flotte Dramaturgie mit Szenen- und Kostümwechseln - was im Amtshof ja immer gerne gesehen ist. Rasante Komödien haben es in der Publikumsgunst stets einfacher als ruhigere dialoglastige Stoffe. Sabine Richter hofft, den Nerv der Zuschauer zu treffen. Eigentlich, so Martin Böhnlein, ist Yeldhams erstes Theaterstück ein Selbstläufer.

Der Vorverkauf läuft. Die Heinz-Erhard-Revue am 10. August ist schon ausverkauft. Für das Glenn Miller Orchestra (25. August) gibt es nur noch rund 50 Tickets.

Mannheimer Morgen, Thomas Tritsch, 18.06.2015

Video-Trailer zum "Fröhlichen Weinberg" von Dietmar Funk

Jubiläumsvorbereitungen in vollem Gange

Jubiläumsvorbereitungen in vollem Gange 

 

Die Heppenheimer Festspiele feiern in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum und die Vorbereitungen für eine ganz besondere Spielzeit laufen auf Hochtouren. In diesem Jahr werden in der Zeit vom 24. Juli bis 8. September den Besuchern die Komödien „Ein Sommernachtstraum“ von Shakespeare und „Der süsseste Wahnsinn“ von Michael McKeever, ein musikalischer Leckerbissen mit dem Glenn Miller Orchestra, der Edith Piaf Chansonabend mit Barbara Krabbe und die Gastspielrevue „Nostalgie“ der Mainzer Kammerspiele geboten.

15 verschiedene Schauspieler von großen Theatern und Schauspielhäusern in München, Köln, Heidelberg, Mainz und Mannheim konnten verpflichtet werden. Natürlich gibt es bekannte Schauspieler wie Christopher Krieg, Susanne und Uwe von Grumbkow sowie Achim Stellwagen zu sehen.

„Die beiden Bühnenbilder sind gebaut und auch die Vorbereitungen für die beginnenden Proben sind soweit abgeschlossen“, sagt Sabine Richter, Leiterin der Heppenheimer Festspiele. Die Schauspieler lernen ihre Texte, die ersten Kostüme werden bereits genäht und die Planungen für Plakate und das Programmheft sind angelaufen. „Damit liegen wir voll im Zeitplan“, so Richter.

Auch die Jubiläumsausstellung im Heppenheimer Museum steht. Ab dem 24. Juli wird dort eine überaus sehenswerte Rückschau auf 40 Jahre Festspiele gezeigt. Die Organisatoren haben Bilder, Plakate, Requisiten, Bühnenmodelle, Kostümentwürfe und vieles mehr zusammen getragen, was nicht nur bei den Besuchern sondern auch bei den Schauspielern zahlreiche Erinnerungen Revue passieren lassen wird. Am Premierenabend des Stücks „Ein Sommernachtstraum“ wird die Ausstellung unter der Anteilnahme zahlreicher prominenter Persönlichkeiten eröffnet werden. Zu sehen sind die Exponate dann jeweils vor den Aufführungen und zu den üblichen Öffnungszeiten des Museums.

Mit dem Aufbau des Theaters wird direkt nach dem Bergsträßer Weinmarkt begonnen. Ab dem 15. Juli verwandelt sich der Kurmainzer Amtshof wieder in eine prächtige Theater-Spielstätte.

Aktuelle Mitteilung

A

Vorsprechen für "Ein Sommernachtstraum"

 

Olaf Lemitz und Regisseur Martin Böhnlein Foto: Festspiele Heppenheim

Für das Theaterstück "Ein Sommernachtstraum" von William Shakespeare waren noch Rollen zubesetzen. Deshalb fand am 13. und 14. März 2013 ein Vorsprechen bei uns statt.  Gesucht wurde noch Schauspieler für die Rollen Hermia, Demetrius, Lysander und Flaut.  

 

Ministerpräsident Volker Bouffier Schirmherr im Jubiläumsjahr

Bei Sabine Richter, Intendantin der Heppenheimer Festspiele, kam heute ein Brief aus der Hessischen Staatskanzlei an, der im Festspiel-Büro in der Kreisstadt für große Freude sorgte.

In dem persönlichen Schreiben teilt der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier mit, dass er die Schirmherrschaft für die Festspielsaison 2013 übernimmt.
„Ich bin gerne bereit, dieses ehrenvolle Amt zu übernehmen“, schreibt Bouffier und bedankt sich bei Sabine Richter, die zum Jahresanfang bei ihm angefragt hatte.

Besonders schön ist es, dass Volker Bouffier im Jubiläumsjahr diese Aufgabe übernommen hat. Volker Bouffier, seit August 2010 Ministerpräsident in Hessen, hatte auch im letzten Jahr die Schirmherrschaft und trat damit die Nachfolge von Roland Koch an, der viele Jahre dieses Amt inne hatte.

Die Heppenheimer Festspiele feiern in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum und warten mit zahlreichen Höhepunkten auf. Gespielt werden in der Zeit vom 24. Juli 2013 bis 08. September 2013 die Stücke „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare und „Der süsseste Wahnsinn“ von Michael McKeever. Bekannte Schauspieler wie Christopher Krieg und Achim Stellwaagen werden ebenso zu sehen sein wie Ulla Wagener und Susanne und Uwe von Grumbkow. Regisseure sind Pia Hänggi und Martin Böhnlein.

Außerdem wird am 12. August 2013 das bekannte Glenn Miller Orchestra im Kurmainzer Amtshof zu hören sein und der Edith Piaf Chansonabend mit Barbara Krabbe am 13. August 2013 wird die Besucher ebenfalls verzaubern. Ein weiterer Höhepunkt ist bestimmt die Gastspielrevue „Nostalgie“ der Mainzer Kammerspiele am 03. September 2013.

Karten für die Jubiläums-Festspiele gibt es bei ADticket oder unter der Ticket-Hotline 06252-78203.

Zukunft der Festspiele gesichert

Sabine Richter wird die Heppenheimer Festspiele in die 40. Saison führen. Das gab die Ehefrau des Intendanten beim Premieren-Empfang am Mittwochabend bekannt.

Die Empfangsgäste quittierten die Entscheidung mit langem Applaus. Bereits bei der Vorbereitung der diesjährigen Spielzeit habe man sich hinter den Kulissen überlegt, ob und wenn ja, in welcher Form die Festspiele eine Zukunft haben. Mit Unterstützung von Stephan Brömme (Technik, Festspielbüro) will Sabine Richter das "Theater im Hof" jetzt weiter führen. Die Vorbereitungen für das kommende Jahr laufen bereits.

Unterstützung von der Stadt

Nach der gefeierten Premiere des Stücks "Die Hose" hörte die Festspielleitung viel Lob und Motivation zum Weitermachen. Bürgermeister Rainer Burelbach versicherte den Spielmachern, dass die Stadt Heppenheim den alljährlichen Theatersommer nach Kräften unterstützen werde. Auch der neue hessische Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung spornte das Team an, die Bühne nicht zu schließen. Florian Rentsch (FDP) bilanzierte "einen kurzweiligen Abend" in wunderbarer Atmosphäre: "Was hier passiert ist einzigartig." Schirmherr der 39. Festspiele ist Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), der zur Premiere des zweiten Stücks "Ladykillers" am 9. August im Amtshof erwartet wird.

Thomas Richter hatte die Festspielleitung 1992 von seinem Vater Hans Richter übernommen. Längst hat sich die Theaterreihe einen festen Platz im deutschen Festspielkalender erobert. Vor zwei Jahren begrüßten die Heppenheimer Festspiele ihren millionsten Besucher seit der Gründung 1974. tr

© Bergsträßer Anzeiger, Freitag, 27.07.2012

Der Festspiel Sommer kann kommen!

Alle Verträge sind unter Dach und Fach ,der Zuschauer kann sich auf viele neue Gesichter aber auch auf altbekannte Schauspieler freuen.

Für das Stück „Die Hose“ von Carl Sternheim konnte der aus Film- und Fernsehen bekannte Schauspieler Jacques Breuer verpflichtet werden. Breuer ist bekannt durch Serien wie- „Derrick“, „Der Alte“ , „Siska“ sowie „Dr. Stefan Frank“ und „Der Bulle von Tölz“. Außerdem war er die Stimme des Aragorn in der Trilogie „Der Herr der Ringe“.

Weiterhin konnte seiner Ehefrau Viola Wedekind, ebenso fernseh- und bühnenerfahren, und der Münchner Martin Böhnlein verpflichtet werden.
Frau Wedekind spielte in den Serie „Die Rettungsflieger“ und „Morden im Norden“. Böhnlein ist bekannt durch „SoKo 5113“und „Kommissarin Lukas“. In München spielte er unter anderem bei der Komödie im Bayerischen Hof in den Stücken „Die Feuerzangenbowle“ und „Ladies Night“ mit. Mit dem letzteren Stück ging er mehrfach auf Deutschlandtournee.
Ein Wiedersehen gibt es mit dem Mainzer Achim Stellwagen, der im letzten Jahr in „Pension Schöller“ und in „Der eingebildete Kranke“ zu sehen war. Die Münchnerin Gabriele Welker, die auch letztes Jahr in „Pension Schöller“ und in „Der eingebildete Kranke“ mitgespielt hat, vervollständigt das Ensemble. Frau Welker spielt in diesem Jahr zum 5. Mal in Heppenheim. Die Regie führt Pia Hänggi. Vielen ist die Schweizerin durch die wunderbaren Inszenierungen von „Pension Schöller“ und „Der Hauptmann von Köpenick“ bekannt. Auch sie ist in diesem Jahr zum 5. Mal in Heppenheim.

Im zweiten Stück „Ladykillers“ von William Rose führt der Hamburger Axel Schneider Regie. Schneider war in den 90ern mehrfach in Heppenheim und inszenierte unter anderem das Stück, „Was kam denn da ins Haus“.
Die Rollen der drei alten Damen werden übernommen von Hannelore Droege, Ute Geske und Katrin Gerken. Die Drei gehören zum festen Ensemble des Altonaer Theaters. Frau Droege ist darüber hinaus auch durch Film und Fernsehen bekannt. Sie war in „Die Kinder vom Alstertal“, und „Unser Lehrer Dr. Specht“ zu sehen.
Mit Jacques Ullrich wurde ein weiterer Darsteller aus dem Ensemble des Altonaer Theaters und  der Hamburger Kammerspiele verpflichtet. Zusammen mit Matthias Pantel und Georg Münzel spielt er einen der Ganoven in dem Stück, mit dem er schon 2001 und 2002 auf Tour war.
Besondert freut es die Festspiele, dass mit Matthias Pantel und Georg Münzel bekannte Preisträger im Ensemble agieren. Pantel, der in dem Film: “Jud Süss“ und in der Serie „Die Rettungsflieger“ spielte, gewann 2002 den „Echo“ und war 1997 nominiert für den „Adolf Grimme Preis“ und den Prix d’ Europe für die Hauptrolle in dem Fernsehfilm „Liane“. Georg Münzel bekam 2003 für seine Rolle in „Der Prinz von Homburg“ den Großen Hersfeld Preis.
Die Rolle des Polizisten übernimmt Dirk Höner, der schon 1999 in Heppenheim den Pedro bei „Die kluge Närrin“ und im Jahr 2000 den d’Artagnon in „Die drei Musketiere“ in Dreieichenhain spielte.

Regisseurin Pia Hänggi in Heppenheim

Premiere ist erst am 25. Juli 2012 und doch wird schon eifrig an der Produktion „Die Hose“ von Carl Sternheim gearbeitet.

Die Regisseurin Pia Hänggi kam extra aus München, um zwei Tage in Heppenheim das Bühnenbild und die Kostüme für die kommende Freilichtsaison zu besprechen und darüber hinaus eine Requisitenvorauswahl zu treffen.
Wie in jedem Jahr müssen dabei die Unbedingtheiten, Ideen und Wünsche der Regie mit den realen Möglichkeiten des Veranstalters und der Spielstätte in Einklang gebracht werden.

Nach zwei Tagen intensiver Arbeit steht der Entwurf für das Bühnenbild, die Kostüme sind gesichtet und eine große Vorauswahl getroffen, die Requisiten sind ausgesucht, für die Festspiele bleibt nun noch eine lange Liste mit Dingen, die erledigt, besorgt, gebaut und fertig gestellt werden müssen, bis im Juni die Proben starten und sich dann am 25. Juli endlich der Vorhang hebt und es wieder heißt: „Bühne frei“ für Carl Sternheims „Die Hose“.

Ministerpräsident Bouffier wieder Schirmherr

Das Amt des Schirmherrn der Heppenheimer Festspiele wird auch in diesem Jahr der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier übernehmen. Er antwortete jetzt auf eine Bitte von Intendant Thomas Richter, der sich über die Zusage sehr freut.

Die Heppenheimer Festspiele, die in diesem Jahr in die 39. Spielsaison gehen, zeigen im Sommer 2012 die Komödie von Carl Sternheim "Die Hose" und die Kriminalkomödie von William Rose "Ladykillers". Zu Gast sein wird auch Katja Ebstein mit ihrem Soloprogramm "Na und - wir leben noch". Auf einen Galaabend mit beliebten Operettenmelodien kann man sich ebenso schon freuen wie auf das bekannte Streichquartett "LadyStrings".

Volker Bouffier, seit August 2010 Ministerpräsident in Hessen, hatte auch im vergangenen Jahr die Schirmherrschaft übernommen. Damit trat er die Nachfolge von Roland Koch an, der vor ihm dieses Amt innehatte.

Staatsminister Neumann lobt die Heppenheimer Festspiele

"Mit jährlich über 20.000 Besucher sind die Festspiele Heppenheim ein kulturelles Ereignis, das weit über die Grenzen des Kreises Bergstraße die Besucher anzieht" erklärte Intendant Thomas Richter den Kulturstaatsminister Bernd Neumann bei dessen Besuch in Heppenheim. "Mit den Festspielen wurde der Heppenheimer Stemmler bekannt gemacht" so der Rainer Burelbach, Bürgermeisterkanidat der CDU, der die positive Wirkung von Kultur mit Wirtschaft und Tourismus unterstrich. Burelbach machte deutlich, dass er zu den Festspielen steht und forderte, das sich die Stadt auch in kleinen Dingen wie vernünftiger Beschilderung und Vermarktung stärker einbringen sollte.


Christopher Hörst (Vorsitzender der Wirtschaftvereinigung), Thomas Richter und Henner Kaiser (Forum Kultur) trafen sich zu einem Gespräch über die kulturelle Zukunft des Amtshofes in Heppenheim.

Volker Bouffier ist Schirmherr

Über Post aus der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden freuen sich die Organisatoren der Heppenheimer Festspiele.Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat zugesagt, die Schirmherrschaft zu übernehmen. In einem persönlichen Brief an Festspiel-Intendant Thomas Richter schreibt Bouffier, dass er gerne dieses ehrenvolle Amt für das Sommertheater 2011 übernimmt. 

„Wir sind stolz darauf und freuen uns, dass es geklappt hat“, sagt Richter. 

Bouffier gehört damit zu einer Reihe von Persönlichkeiten, die die Festspiele bisher unterstützten. Von 1975 bis 1978 war dies Heppenheims Bürgermeister Hans Kunz, von 1979 bis 1986 Ministerpräsident Holger Börner, von 1987 bis 1990 Ministerpräsident Walter Wallmann, von 1991 bis 1995 Ministerpräsident Hans Eichel, dem bis zum vergangenen Jahr Ministerpräsident Roland Koch folgte. Nach Kochs Rücktritt hatten Richter und seine Leute zwar gehofft, dass Bouffier auch die Schirmherrschaft von Koch übernimmt. Gewissheit brachte allerdings erst das amtliche Schreiben aus Wiesbaden. 

In diesem Jahr ist im Amtshof das Lustspiel „Pension Schöller“ mit Horst Sachtleben und die Komödie „Der eingebildete Kranke“ mit Walter Renneisen zu sehen. Richter geht davon aus, dass Bouffier mit Ehefrau Ursula in der Ehrenloge sitzen wird, wenn sich im Amtshof der Vorhang hebt.

Koch hatte die Premierentermine immer dick in seinem Terminkalender angestrichen. 2001, als die Molière-Komödie „Der Wirrkopf“ gespielt wurde, war Koch erst wenige Stunden zuvor aus den USA zurück gekehrt. Seinen Besuch im Staat Wisconsin, mit dem Hessen seit 35 Jahren eine Partnerschaft pflegt, hatte der Ministerpräsident sogar abgekürzt, um rechtzeitig in Heppenheim sein zu können. 

Das „Theater im Kurmainzer Amtshof“ ist in dieser Saison vom 20. Juli bis 4. September geöffnet. Der Vorverkauf der Karten hat bereits begonnen. 

Als ein „Renner“ hat sich bisher das Angebot der Arrangements erwiesen. Ob das „Romantische Festspielwochenende für Zwei“, das Gruppenangebot „Festspielwochenende“ oder der „Wohlfühlsonntag“, bei dem „Heppenheim für alle Sinne“ angeboten wird, die Nachfrage ist groß, wie es in einer Mitteilung aus dem Festspielbüro heißt. „Wir haben bis jetzt dreifach so viele Karten mit dem Pauschalangebot verkauft wie im vergangenen Jahr“ meldet das Kartenkiosk an der Heppenheimer Spessartstraße.

Der millionste Besucher

Bei den Festspielen Heppenheim wurde die magische Zahl von einer Million Besuchern seit Gründung im Jahre 1974 am 2. August 2010 geknackt. Zu Beginn der Komödie „Monsieur Chasse“ im Amtshof, überraschte Intendant Thomas Richter das Ehepaar Morino aus Lampertheim mit der ungewöhnlichen Botschaft. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Bergsträßer Winzergenossenschaft Otto Guthier  und dem Vorsitzenden der Heppenheimer Wirtschaftsvereinigung Christopher Hörst, gratulierte Richter den „Millionären“ und überreichte ihnen ein Präsent, sowie Freikarten zu zwei Premieren in der Spielzeit des kommenden Jahres.


Die Festspiele Heppenheim hat mal ihr Archiv durchforstet und alte Aufnahmen von Proben gefunden. Diese wurde nun Online gestellt.

Weitere Bilder auch von den alten Stücken folgen.


Nach dem Tod von Hans und Ingeborg Richter ist der Ingeborg-Richter-Verlag an Thomas Richter übertragen worden.

Die Theaterstücke kann man nun auf der Webseite einsehen.

 

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